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Dampf im Kessel


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St.Gallen lacht(e) - und lacht immer wieder...

Föbü-Abende im Zentrum der Sanggaller Fasnacht

Im Januar 1979 rief Renward Wyss mit einem vervielfältigten Blatt die Sanggaller Fasnächtler auf zum fröhlichen kulturellen Treiben in der Kellerbühne. Die fünf Ehren-Föbü wurden als Laternenredner aufgeboten, Roman Brunschwiler als Conférencier und Louis Christ und Peter Käser als Schnitzelbänggler. Um wenigstens zu einigen wenigen besetzten Stühlen zu kommen, standen die Ehren-Föbü vor der Vorstellung auf der Strasse und baten die Passanten, doch für eine Stunde der Aufführung beizuwohnen...

Schon im kommenden Jahr musste eine zweite Vorstellung angesagt werden. Dann - bis ins Jahr 1999 - waren sämtliche Föbü-Abende ausverkauft und die Nachfrage nach Plätzen überstieg bei weitem das zur Verfügung stehende Platzangebot der Kellerbühne. So wurde beschlossen, ab dem Jahr 2000 im Ekkehardsaal aufzutreten.

Und wies so geht: Aus dem intimen Fasnachtsplausch in der Kellerbühne wurde eine (zu)grosse Show im Ekkehardsaal... Doch nicht dies war der Grund des Todes. Das Hotel Ekkehard wurde verkauft, und stand nunmehr leer. Trotz intensiver Abklärungen ist es den Ehren-Föbü leider nicht gelungen, ein Ersatz-Lokal zu finden, das die Zustimmung aller Beteiligten gefunden hätte. Der „Rat der Weisen„ musste deshalb schweren Herzens beschliessen, die 30-jährige Tradition zu beenden und in Zukunft auf die beiden Föbü-Abende am Fasnachts-Freitag und am Fasnachts-Montag zu verzichten.

Im Jahr 2011 setzte sich endlich die Erkenntnis durch, dass ein gemeinsamer Fasnachtsabend mit Schnitzelbängglern, Guggenmusiken, Ehren-Föbü und Fasnachtsgesellschaft erfolgsversprechend wäre. Gesagt, getan: Die erste Ausgabe im neuen St. Galler Kulturtempel, der alten Lok-Remise, unter dem Titel "Dampf im Kessel" war verbesserungswürdig, die zukünftigen auch - doch die finanziellen Ausgaben überstiegen bei weitem die Einnahmen. 2019 nun ging die traditionelle Show unter dem Titel "Meh Födle is Woghuus" im Waaghaus über die Bühne. Und siehe da: St.Gallen lacht wieder...?


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