fobu
Kanonen-mannschaften in Aktion

Mannschaft

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Gregoir





Die Kanone - ein epochales Kunstwerk

kanone kanone neu

Nach verschiedenen Fehlschüssen - mal funktionierte die Vorrichtung nicht, mal vergass man, Konfetti einzufüllen - wurden Föbü Max I. und der Gestalter René Engeler beauftragt, eine funktionstüchtige, polyvalente Kanone zu basteln. Diese Föbü-Wunderkanone auf einem alten Traktortraggestell war und ist noch heute Konfettischiessapparat, Verpflegungsstationl mit Gasgrill für Bratwürste und Kessi für Wienerli etc.

Am Fasnachtssamstag 1983 kam die Föbükanone beim Verschuss des ersten Jubiläums-Ehrenföbü, Föbü X. Heinz, ein erstes Mal in Aktion. 1986/87 wurde die Kanone einer ersten Grossrevision unterzogen. Die Kanonenmannschaft (Paul Koller kam als Cheffeuerwerker dazu) erfanden den vollkommenen Konfettischuss. Fortan spuckte die Kanone einwandfrei die Konfetti aus,  mit hartem Drall und in genügender Menge. Seit 1994 angereichert mit Hühnerfedern, um im Show- und Eventzeitalter auch optisch den Tausenden von Augenzeugen des Föbü-Verschusses auf dem Blumenmarkt begeisterte Aahs und Oohs zu entlocken.

Doch der Zahn der Zeit nagte weiter am Wunderwerk. 2016 wurde wieder Handbetrieb eingeführt, da die Kanone in Totalrevision musste. Erfreulicherweise übernahm der St. Galler Garagist Gregor Zollikofer das Szepter und sorgte als neuer Kanonenvater mit seinen Landsknechten für eine totale Revision samt Neukonstruktion der Verschusseinrichtung. Seit 2017 schiesst sie wieder - wie sie in jungen Jahren hätte schiessen sollen...

Die Föbü-Kanone ist nicht nur ein epochales Werk, ein gutes Stück von St. Gallen – sie ist das wohl Augen(ge)fälligste för üseri Sanggaller Fasnacht.